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Natur im Garten 2 - Die Katze auf dem heißen Dach

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Die Nature-Comedy ´Natur im Garten - Die nackte Wahrheit´ mit den Star-Gärtnern Erich Steinhauer und Alfred Dorfer zählte zu den erfolgreichsten UNIVERSUM-Produktionen der vergangenen Jahre. Jetzt kommt die Fortsetzung: Dem peniblen Kunst-Grünpfleger (Erwin Steinhauer) wurde die Gartenarbeit zuviel. Er übersiedelte in die Stadt in eine Dachwohnung mit einer kleinen überschaubaren grünen Terrasse.


Buch & Regie: Barbara Fally-Puskás
Dialoge: Karl Ferdinand Kratzl
Kamera: Stephan Mussil
Schnitt: Jörg Achatz
Ton: Franz Moritz, Dietmar Zuson
Tonschnitt: Michaela Müllner
Tonmischung: Eckart Goebel
Musik: Kurt Adametz

Eine Koproduktion von ORF und epo-film in Zusammenarbeit mit ´Natur im Garten´, mit Unterstützung des Landes NÖ


Erwin Steinhauer, alias Ing. Robert Haslinger, erhofft er sich, die kleine Grünfläche in Ruhe und Frieden genießen zu können - ohne lästige tierische Mitbewohner und ohne quälende Ökogärtner als Nachbarn.


Doch schon bald wird er eines Besseren belehrt. Insekten aller Art bleiben ihm auch im bebautem Gebiet nicht erspart.


Die neuen Nachbarn Mercedes Echerer und Rupert Henning als Franziska und Manfred erinnern ihn frappant an Romana & Hans (Ela Piplits und Alfred Dorfer) aus Natur im Garten 1.


Die beiden sind ebenfalls - so bio, so richtig ökologisch ang'haucht -  wie Steinhauer meint. Der Konflikt ist vorprogrammiert.


Franziska und Manfred haben auf ihrer Terrasse einen richtiggehenden Dschungel angelegt. Bei ihnen gedeiht so gut wie alles - ohne Kunstdünger und Giftkeulen und sie freuen sich darüber, dass ihre himmelsnahe Oase von der Insektenwelt angenommen wird.


Bei einem Besuch auf der Terrassenlandschaft des Nachbarn steht Steinhauer kopfschüttelnd vor Asseln, Hummelnestern und diversen Biotopbewohnern.


Seine monotone Rasenlandschaft hingegen wird nur durch einen Kiesweg und einigen Thujen unterbrochen. Die einzigen Farbkleckse stammen von ein paar mickrigen Tagetes und Geranien in Blumenkisten, die allerdings den Sommer nicht überleben.


Durch die exponierte Lage der Dachterrassen herrscht hier oft akuter Wassermangel. Ein Problem, mit dem alle Dachgartenbesitzer kämpfen - auch die Biogärtner Franziska und Manfred.


Herrn Roberts Ordnungsliebe und seine Phobie vor der ´unkalkulierbaren Natur´ fordern die Nachbarn unweigerlich zu Sticheleien heraus. Geballter Wortwitz über die Dächer hinweg ist die Folge. Außerdem sucht der einsame Ingenieur den Kontakt zu Franziska und Manfred und stellt sich dabei nicht allzu geschickt an.


Neben den durchinszenierten Dialogen stehen ´klassische´ Naturfilmsequenzen, die den tierischen Bewohnern der Dachwelten gewidmet sind. Die Ich-Erzählerin Mercedes Echerer beobachtet Turmfalken bei der Aufzucht der Jungen, Hummeln bei der Versorgung ihrer Brut und Ameisen, die ihr Nest im fünften Stock anlegen.


Außerdem macht sie einen Streifzug über die verschiedenartigsten Dachgärten und zeigt wie grenzenlos die Gestaltungsfreiheit selbst auf wenigen Quadratmetern ist.


Die Dreharbeiten auf den beiden benachbarten Dachterrassen stellte das Dreh-Team vor besondere Herausforderungen. Auf den Dächern gibt es keine Möglichkeit, einen Schritt nach hinten zu weichen, alles spielt sich auf engstem Raum ab. Auf großzügige Schienenfahrten musste verzichtet werden. Den Einsatz eines Krans machte der ständige Wind, der über die Dachlandschaften pfeift, weitgehend unmöglich.


Unter der exponierten Lage und der intensiven Sonneneinstrahlung haben nicht nur die Pflanzen gelitten, sondern auch Steinhauer, Echerer und Henning und mit ihnen die Maskenbildnerin und die Garderobiere. Bei 40 Grad im Schatten - den es nur unter dem Sonnenschirm gab - war frisches Aussehen ein Kunststück für sich. Aber trotz aller Widrigkeiten ließ sich das gesamte Team nicht aus der Ruhe bringen. Die gute Stimmung am Set hat sich auf den Film übertragen. Die Freude am Spiel und an der Gartenarbeit ist in jeder Filmminute spürbar.


Übrigens laufen bereits die Vorbereitungen zur letzten Folge der Universum-Gartentrilogie: diesmal steht die große internationale Landesgartenschau Tulln 2008 im Zentrum der Handlung. Dort will sich Erwin Steinhauer alias Robert Haslinger seinen Traum vom kleinen aber feinen Schlossgarten erfüllen und mietet eine der Musterparzellen zur freien Gestaltung.


Doch jenseits des Gartenzauns lauern auch diesmal wieder zwei Ökogärtner, die ihn auf den rechten Gartenweg bringen wollen. Steinhauers witzgewaltige Nachbarn sind diesmal Ulrike Beimpold und Wolfram Berger.

Fotos: Copyright by epo-film

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